Bestellen

Ausgabe: Buch

Bei amazon bestellen
(mit Versandkosten verbunden)

Navigation

Zum Inhalt
Autor
Leseprobe

Der Nobelpreis für Lyrik

Glossen über Gedichte

von Dieter Lamping

Lamping_Cover
Verlag LiteraturWissenschaft.de
Marburg an der Lahn 2014
78 Seiten
ISBN 978-3-936134-42-1

Preis: 9,90

Wer schreibt und wer liest oder hört Gedichte? Wie werden Gedichte bewertet? Angeblich lassen sie sich schlecht verkaufen, aber es wird massenhaft gedichtet. Und zusammen mit Musik ist keine literarische Gattung so beliebt wie Lyrik. Wem und wozu nützt sie? Das berühmteste deutsche Gedicht ist ein Lied. Welches wohl? Viele hervorragende Lyrikerinnen und Lyriker sind nicht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Hat Bob Dylan ihn verdient? Antworten auf diese und viele andere Fragen geben zwölf Glossen von Dieter Lamping.

Erschienen am 7.2.2014.


Zum Inhalt

Wer schreibt und wer liest oder hört Gedichte? Wie werden Gedichte bewertet? Angeblich lassen sie sich schlecht verkaufen, aber es wird massenhaft gedichtet. Und zusammen mit Musik ist keine literarische Gattung so beliebt wie Lyrik. Wem und wozu nützt sie? Das berühmteste deutsche Gedicht ist ein Lied. Welches wohl? Viele hervorragende Lyrikerinnen und Lyriker sind nicht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Hat Bob Dylan ihn verdient? Antworten auf diese und viele andere Fragen geben zwölf Glossen von Dieter Lamping, in lakonischer Dichte, kenntnisreicher Klarheit und gewitzter Respektlosigkeit.
Zum Auftakt schreibt er: „Lyrik gilt als Liebhaberei. Das ist gut so – auch wenn es nicht unbedingt als Kompliment gemeint ist. Aber wie die Dinge liegen, gibt das wenigstens den Liebhabern die Gelegenheit, über die freieste literarische Form frei zu sprechen: über ihre Eigenarten, ihren Reiz, ihre Unentbehrlichkeit. Das ist das Prinzip dieser Glossen zu den unterschiedlichsten Themen, aktuellen und weniger aktuellen, dafür nicht minder wichtigen. Man darf sie auch lesen, wenn man kein Liebhaber ist, aber die Hoffnung nicht aufgegeben hat, es noch zu werden.“

Autor

Dieter Lamping, geb. 1954 in Lohne/Oldenburg, ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er hat Aufsätze und Bücher vor allem über moderne Literatur und besonders über moderne Lyrik veröffentlicht, außerdem Essays, Glossen und Rezensionen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.

Leseprobe

„Wenn man aber die Schule hinter sich hat, was jedem zu wünschen ist, und nicht Redakteur oder Lektor wird, was wiederum nicht jeder sich wünscht, ist man frei, Gedichte zu lesen – oder auch nicht. Auf jeden Fall hebt es die Lebensqualität, wenn man Gedichte nicht lesen muss – sondern möchte. Also: Willkommen unter den Lyrik-Lesern!“ (aus Dieter Lampings Glosse „Lyrik-Verachtung. Bei Alfred Döblin und anderen“)