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Goethe, Anna Amalia, Charlotte von Stein

von Dan Farrelly

Farrelly-Goethe
Verlag LiteraturWissenschaft.de (TransMIT)
Marburg an der Lahn 2017
138 Seiten
ISBN 978-3-936134-54-4

Preis: 14,80

Dan Farrelly legte in seinem 2010 erschienene Buch „Between Myth and Reality. Goethe, Anna Amalia, Charlotte von Stein“ eine genaue Prüfung der ungefähr 1800 Briefe und Zettel vor, die Goethe im Zeitraum 1776 bis 1786 an Charlotte von Stein geschrieben hatte. Die Ergebnisse vermitteln ein besseres Verständnis der Persönlichkeit Charlotte von Steins und für die Rolle, die sie in der voritalienschen Periode von Goethes Leben spielte. Der Literaturwissenschaftler hat sein Buch selbst ins Deutsche übersetzt und dabei überarbeitet.


Zum Inhalt

Im Jahre 2004 veröffentliche Ettore Ghibellino seine kontroverse These, dass die Geliebte Goethes nicht Charlotte von Stein war, sondern die Herzoginmutter Anna Amalia und dass Charlotte, die ehemalige Hofdame von Anna Amalia, die Rolle einer Strohfrau spielte. Nach Ghibellino waren die vielen an Charlotte adressierten Briefe, in denen Goethe ständig seine ausschließliche Liebe ausdrückte, eigentlich für Anna Amalia bestimmt. Die Rolle Charlottes habe darin bestanden, diese Briefe an Anna Amalia weiterzuleiten. Dan Farrelly, der 2007 Ghibellinos Buch übersetzt hatte, unternahm später eine genaue Prüfung der ungefähr 1800 Briefe und Zettel, die Goethe im Zeitraum 1776 bis 1786 an Charlotte geschrieben hatte. Die Ergebnisse widerlegen Ghibellinos These und geben den Weg frei für ein besseres Verständnis der Persönlichkeit Charlottes und für die Rolle, die sie in der voritalienschen Periode von Goethes Leben spielte. Das in englischer Sprache 2010 erschienene Buch „Between Myth and Reality. Goethe, Anna Amalia, Charlotte von Stein“ wurde vom Autor ins Deutsche übersetzt und dabei überarbeitet. Die Übersetzung ist zeitgleich und in engem Zusammenhang mit der überarbeiteten Neuauflage des Buches "Das Geheimnis in Goethes Liebesgedichten" von Wilhelm Solms erschienen. Sie enthält auch das Vorwort zur englischen Ausgabe von Ilse Nagelschmidt und wurde ergänzt durch ein Vorwort zur deutschen Ausgabe von Wilhelm Solms. 

Autor

Dan (Daniel J.) Farrelly, geboren 1934 in Melbourne, ist Germanist, Verleger und Übersetzer. Er studierte Philosophie und Germanistik an der Melbourne University und Theologie in Frankfurt am Main. Ab 1968 arbeitete er als Dozent für deutsche Literatur an der National University Dublin. 1973 erschien seine Dissertation über die „Schöne Seele“ in Goethes „Wilhelm Meister“, 1998 eine Untersuchung zur Goethe-Rezeption in der DDR. Seit 1998 ist er Leiter des Verlags Carysfort Press. Übersetzt hat Farrelly u.a. Werke von Goethe, Georg Büchner und Wilhelm von Humboldt. 2007 erschien seine Übersetzung von Ettore Ghibellinos Buch „J.W. Goethe und Anna Amalia. Eine verbotene Liebe“, der 2010 sein eigenes Buch zu dem Thema folgte: „Between myth and reality. Goethe, Anna Amalia, Charlotte von Stein“.

Inhaltsverzeichnis

Dank 7

Abkürzungen 9

Vorwort zur deutschen Ausgabe von Wilhelm Solms 11

Vorwort zur englischen Ausgabe von Ilse Nagelschmidt 15

Einführung 17

Erstes Kapitel: Zensur und Verheimlichung 27

Zweites Kapitel: Einige Donzdorfer Briefe 33

Drittes Kapitel Ein nächtlicher Besuch 49

Viertes Kapitel: Deutung der Zeichen 55

Fünftes Kapitel: Anna Amalia – Zwei Reisen 59

Sechstes Kapitel: Die Reisen nach Carlsbad 65

Siebtes Kapitel: Ein Kontinuum 75

Achtes Kapitel: Das Jahr 1781 – eine Wasserscheide? 83

Neuntes Kapitel: Täuschung: Briefe an Frau von Stein 91

Zehntes Kapitel: Charlotte von Stein als aktiv liebende Frau 115

Schluss 125

Anmerkungen 127

Literaturverzeichnis 133

Register 137